Anselm von Canterbury Stiftung Beuron

 

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  Darstellung als Bischof aus der Canterbury Cathedral und Manuskriptseite Anselms    
 

 

Auf den Namen Anselms von Canterbury sich zu berufen, heißt der Vernunft und ihrer Argumentationskraft gerade dort zu vertrauen, wo unser verständiges und begreifendes Denken an seine Grenze gerät. Für diese Grenze gibt es durchaus Begriffe – wie die des Unbedingten, des Ursprungs und des Unverfügbaren oder des Absoluten –, durch die und in deren Bestimmung wir des Begrenzenden uns bewußt werden. Doch führt uns die Bestimmung als dieser so uns eine Grenze gebenden Begriffe in Widerstreite, die sich nur lösen lassen, wenn wir das Begrenzende zugleich als ein Ermöglichendes zu erachten vermögen. Zu erkennen mit den als eröffnend in der Grenze anzunehmenden Begriffen des Unbedingten sind darum die Ideen der Vermögen, wie sie in ihrem Ursprung miteins gründend und maßgeblich für uns als orientierende sich geben.

Maß und Grund sind leitende Verhaltensbestimmungen in der auf den Ursprung ihrer Vermögen sich zurückwendenden Vernunft, wie sie das Monologion Anselms 'sola ratione' methodisch mitvollziehbar darstellt.

(aus der Gründungsschrift)

 

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§1

Die Stiftung führt als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts den Namen

Anselm von Canterbury Stiftung.

§2

Zweck der Stiftung ist die Förderung von philosophischer, theologischer und ästhetischer Erkenntnis- und Bildungsarbeit im Anschluß an das Werk Anselms von Canterbury.

Der Stiftungszweck soll insbesondere verwirklicht werden durch den Betrieb und die Förderung des Instituts für philosophisch-theologische Forschung und Bildung IThB, die Erhaltung und Unterhaltung des Gregoriushauses, Wolterstraße 9, in Beuron als seine Betriebsstätte sowie die Unterstützung einer möglichen Wiedereinrichtung der Hochschule der Erzabtei St. Martin in Beuron.

Es können darüber hinaus Projekte und Einrichtungen gefördert werden, die – dem Anliegen der Stiftung gemäß – der Bildung von Achtungs- und Verantwortungsvermögen, von Urteilskraft und Vernunft in der Orientierung von Menschen als Personen, der Wahrnehmung ihrer Verfassungsverantwortung als Staatsbürger und der dafür notwendigen Wissenschafts- und Forschungsarbeit dienen.

(Auszug aus der Satzung)