Gregoriushaus

 
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Kurze Beschreibung  des Hauses

Das Gregoriushaus hat etwa 45 Zimmer, zwei Bibliotheken, einen großen Veranstaltungssaal von 130 qm, mehrere Arbeitsräume und neben den Stuckdecken im EG auch schöne, große Kellergewölbe. Die Gesamtwohn- und Nutzfläche beträgt mehr als 1700qm.

Während der bevorstehenden Renovierung

werden moderne Heizanlagen eingebaut, die Solarthermie und Wärmepumpen einbeziehen.

Anfragen bitte an

die Institutsleitung:

anselmiana@gmx.net

 

 

 

Gregoriushaus

                                                            

                                                              Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg.

Beuron liegt wie auf einer Insel an einem Flußbogen mitten in der reizvollen Landschaft des Naturparks Obere Donau. Als Ortschaft um die Benediktinerabtei gewachsen gestaltet sich das Leben hier auch heute noch mit und durch dieses Kloster, das zugleich Zentrum einer bedeutenden Kongregation der Benediktiner in Mitteleuropa ist. Weitgehend frei von Industrialisierung und Zersiedelung vereinigt sich hier die Schönheit der Landschaft mit einem traditionsbewußten Geist, für dessen Pflege die große, öffentlich nutzbare Bibliothek, die kulturellen Veranstaltungen, das liturgische Angebot und die Gastlichkeit der Mönche je das Ihre beitragen.

Im Gregoriushaus, 1895 als Gästehaus der Abtei erbaut, hat sich nun in bewußter Aufnahme der sich in Beuron bietenden Verbindung von Schönheit und Geist, von Natur und Bildung, das Stiftungsinstitut der Anselm von Canterbury Stiftung begründet. Es wird neben den Studien und Forschungen der Institutsmitglieder vor allem Menschen für die Zeit ihrer wissenschaftlichen und Studienarbeiten einen Ort bieten können, der nachgerade ideal erscheint in seiner Verbindung von Ruhe zum einen in einer fast idyllisch zu nennenden Natur, von Wegen für ausgedehnte, besinnliche Spaziergänge oder auch sportlichere Wanderungen und dann der Mitnutzung zum andern der Bibliotheken von Kloster und Institut, der Ermöglichung von Gespräch und Austausch mit Forschern und allen, die sich aus ihrer sonstigen Tätigkeit und Verstrickung für eine Zeit zurückziehen und sich einer geistigen Arbeit und ihrer Muse widmen wollen.

Das Haus widmet sich in seiner Organisation ganz dieser Ermöglichung von wissenschaftlicher und besinnlicher Arbeit in Ruhe, Konzentration und Kontinuität und möchte nicht zuletzt Möglichkeiten eröffnen des zufällig oder gezielt sich ergebenden Austauschs.

Es hat Zimmer und Arbeitsplätze mit Ausblick auf die Kreidefelsen und die bewaldeten Hügel; es gibt Räume für Gespräche oder Arbeitsgruppen; ein Saal für Tagungen und Seminare bietet sich an und es gibt vor allem eine kontinuierliche Wissenschafts- und Publikationsarbeit, von Mitarbeitern des Instituts getragen, die je nach Absprache auch Diskussionen, gemeinsame Lektüren oder Kurse und Symposien anbieten. Wir möchten Arbeiten, die mit den am Institut befaßten Projekten verbunden sind, auf verschiedene Weise unterstützen, stellen aber keine Bedingung, als daß Gäste und Mitarbeiter in freier Einsichtsbewegung selbstverbindlich forschen und arbeiten können.

Ein Angebot in Verbindung mit den Tagungsräumen gibt es auch für Dozenten, die in kompakter Form bei uns Seminare durchführen und zugleich die Ruhe und die Umgebung auf eine Zeit mit genießen können, in der unsere geistige Werkstatt der Forschung und Bildung sich dauerhaft einbettet und entfaltet.

Da wir uns nicht primär als ein Gästehaus verstehen, sondern die Räumlichkeiten den Gedanken und der Ermöglichung von Erkenntnis zueignen möchten, haben wir die Zimmer weitgehend in ihrem originalen Zuschnitt belassen, sie nicht durch die in heutigen Gästehäusern üblichen Naßzellen verkleinert. Wir legen auf die Einrichtung des Arbeitsplatzes und das Raumklima durch Lehmbauelemente und Strahlungswärme den gestalterischen Akzent.

Es werden sich hier das ganze Jahr über zusammen mit den Mitarbeitern also Gäste aufhalten können, die teils an ihren Dissertationen, Habilitationen, einem Buch oder sonst einem Projekt arbeiten. Mit verschiedenen Organisationen und Instituten konnten wir bereits Kooperationen vereinbaren. Wir freuen uns auf Anfragen und Kontakte.

Das Stiftungsinstitut pflegt über nationale Grenzen hinweg Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Gesellschaften und und wird sie weiter ausbauen. Geplant sind in teils wechselnder Zusammenarbeit Projekte und Tagungen zu den im Anschluß an das Werk Anselms von Canterbury leitenden Fragen philosophischer, theologischer und ästhetischer Erkenntnis, die uns in Gottes- wie Selbstverhältnissen unabtrennbar auf Ideen nach Platon und die kritisch den aussagenden Verstand begrenzende Methode bei Kant verweisen, die uns erneut zu Schriften von Augustinus oder Meister Eckharts führen und die Gedächtnisse des Geistes in seiner Geschichte den Reflexionen der großen deutsch­sprachigen Dichtungen Hölderlins und Paul Celans anverbinden.

Das Institut plant u.a. Veranstaltungen und Tagungen zu den Themen:

  • Die Attribute des Göttlichen und die Weisen ihrer personalen und systematischen Einheit als unableitbare Ideen, in Grund- und Maßverhältnissen der Ebenbildlich-keit und der Anmessung;

  • Die Gerechtigkeit als Idee und die Grundlegung der Verfassung – Zur Begründungs-form von Recht und die Kritik der Wertlehre.
 

Ihr Leitungsteam am Institut der Anselm-Stiftung

Harald Erben, Paul Widmer

Gregoriushaus Wolterstraße 9,  88631 Beuron

Tel.: 07466 – 284428; e-mail: anselmiana@gmx.net

 

 

 

 

Bilder von Holger Reuchlin u.a.

http://www.obere-donau.de